Stand: August 2026
1. Einführung und Annahme der Bedingungen
Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) gelten für sämtliche Verträge, Angebote, Leistungen und sonstigen Rechtsbeziehungen zwischen der Panama Werbeagentur GmbH, Eugensplatz 1, 70184 Stuttgart, Deutschland, E-Mail: [email protected], Telefon: +49 711 92545-0, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 22450 (nachfolgend „Anbieter“), und ihren Kunden (nachfolgend „Kunde“).
Mit der Beauftragung, Annahme eines Angebots, Nutzung von Leistungen oder Unterzeichnung eines Vertrages erkennt der Kunde diese AGB als verbindlichen Vertragsbestandteil an. Abweichende, entgegenstehende oder ergänzende Allgemeine Geschäftsbedingungen des Kunden werden nur dann Vertragsbestandteil, wenn der Anbieter ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zustimmt.
Diese AGB gelten ausschließlich gegenüber Unternehmern im Sinne von § 14 BGB, juristischen Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtlichen Sondervermögen, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wird.
2. Leistungsumfang
Der Anbieter erbringt im Bereich Werbung und Online-Marketing insbesondere folgende Leistungen:
- Google-Ads-Einrichtung, einschließlich Kontostruktur, Kampagnensetup, Conversion-Tracking-Konzeption und grundlegender Optimierungsmaßnahmen,
- laufende Kampagnenbetreuung, einschließlich Monitoring, Anpassung von Geboten, Anzeigentexten, Zielgruppen, Budgets und Auswertung,
- Landingpage- und Tracking-Check, einschließlich Prüfung auf technische und inhaltliche Plausibilität, Ladezeiten, Tracking-Implementierungen und Optimierungshinweise.
Der konkrete Leistungsumfang ergibt sich aus dem jeweiligen Angebot, der Leistungsbeschreibung oder der individuellen Vereinbarung. Ein bestimmter wirtschaftlicher Erfolg, etwa eine bestimmte Anzahl von Leads, Verkäufen, Klicks, Conversions oder ein bestimmter Return on Ad Spend, wird nur geschuldet, wenn dies ausdrücklich schriftlich vereinbart wurde.
Der Anbieter ist berechtigt, sich zur Leistungserbringung geeigneter Erfüllungsgehilfen oder Subunternehmer zu bedienen, bleibt dem Kunden gegenüber jedoch für die vertragsgemäße Leistung verantwortlich.
Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen in zumutbarem Umfang anzupassen, weiterzuentwickeln oder zu ändern, sofern dadurch der vertraglich vereinbarte Leistungszweck nicht wesentlich beeinträchtigt wird.
3. Pflichten und Verantwortlichkeiten des Kunden
Der Kunde hat alle zur Leistungserbringung erforderlichen Informationen, Freigaben, Zugangsdaten, Werbemittel, Inhalte, Landingpages, rechtlichen Hinweise und sonstigen Mitwirkungshandlungen vollständig, richtig und rechtzeitig bereitzustellen.
- Der Kunde gewährleistet, dass sämtliche von ihm bereitgestellten Inhalte rechtmäßig sind und keine Rechte Dritter verletzen.
- Der Kunde ist verantwortlich für die Rechtmäßigkeit seiner Produkte, Dienstleistungen, Werbeaussagen, Angebotsbedingungen, AGB, Widerrufsbelehrungen, Impressumsangaben und Datenschutzinformationen.
- Der Kunde ist verpflichtet, alle von dem Anbieter übermittelten Entwürfe, Freigaben und Umsetzungen unverzüglich zu prüfen und etwaige Fehler, Unklarheiten oder Änderungswünsche unverzüglich mitzuteilen.
- Der Kunde stellt sicher, dass erforderliche Einwilligungen, insbesondere für Tracking, Cookies, Remarketing oder sonstige Mess- und Analyseverfahren, ordnungsgemäß eingeholt und dokumentiert werden, soweit dies in seiner Verantwortung liegt.
Kommt der Kunde seinen Mitwirkungspflichten nicht, nicht rechtzeitig oder nicht vollständig nach, verlängern sich vereinbarte Ausführungsfristen angemessen. Mehrkosten, die durch verspätete oder unvollständige Mitwirkung entstehen, trägt der Kunde.
Der Kunde verpflichtet sich, Zugangsdaten vertraulich zu behandeln und dem Anbieter nur solche Zugänge zu überlassen, deren Nutzung er rechtlich und tatsächlich autorisieren kann.
4. Zahlungsbedingungen
Die Vergütung richtet sich nach dem jeweiligen Angebot, Vertrag oder der Preisliste des Anbieters. Alle Preise verstehen sich, sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
Sofern nicht anders vereinbart, sind Rechnungen innerhalb von 14 Kalendertagen nach Rechnungsdatum ohne Abzug zur Zahlung fällig.
- Der Anbieter ist berechtigt, angemessene Vorschüsse oder Abschlagszahlungen zu verlangen.
- Bei wiederkehrenden Leistungen kann die Abrechnung monatlich im Voraus oder nach vereinbartem Abrechnungszeitraum erfolgen.
- Der Kunde kommt bei Nichtzahlung nach Fälligkeit in Verzug; gesetzliche Verzugszinsen und weitere Verzugsschäden bleiben vorbehalten.
- Aufrechnung und Zurückbehaltung sind nur mit unbestrittenen oder rechtskräftig festgestellten Forderungen zulässig, außer im Fall von Mängeln aus demselben Vertragsverhältnis.
Der Anbieter ist berechtigt, Leistungen bis zum vollständigen Ausgleich fälliger Forderungen zurückzuhalten, soweit dies gesetzlich zulässig ist.
Entstehen dem Anbieter durch Änderungswünsche des Kunden, nachträgliche Zusatzleistungen, Mehraufwand, Eilbearbeitung oder unvollständige Mitwirkung zusätzliche Aufwände, werden diese gesondert vergütet, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde.
5. Kündigung und Erstattung
Soweit ein Dauerschuldverhältnis vereinbart ist, kann dieses von beiden Parteien mit der vereinbarten Frist, hilfsweise mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende, ordentlich gekündigt werden, sofern keine längere Mindestlaufzeit vereinbart wurde.
Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt. Ein wichtiger Grund liegt insbesondere vor, wenn:
- eine Partei gegen wesentliche Vertragspflichten verstößt und den Verstoß trotz Abmahnung nicht innerhalb angemessener Frist beseitigt,
- der Kunde mit fälligen Zahlungen trotz Mahnung in Verzug gerät,
- der Kunde Mitwirkungspflichten nachhaltig verletzt,
- die Erbringung der Leistung aus rechtlichen Gründen dauerhaft unmöglich wird.
Bereits erbrachte Leistungen sind vom Kunden zu vergüten. Eine Erstattung bereits gezahlter Vergütungen erfolgt nur, soweit zwingendes Recht dies vorsieht oder der Anbieter ausdrücklich schriftlich eine Rückerstattung zusagt.
Bei individuell angefertigten Leistungen, bereits begonnenen Kampagnen, eingerichteten Konten, erbrachten Beratungsleistungen oder freigegebenen Arbeiten besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Rückerstattung, soweit die Leistung vertragsgemäß erbracht wurde.
6. Haftungsbeschränkung
Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie nach den zwingenden Vorschriften des Produkthaftungsrechts.
Bei einfach fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung des Anbieters auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrages überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.
Im Übrigen ist die Haftung für einfache Fahrlässigkeit ausgeschlossen.
Der Anbieter haftet nicht für:
- Erfolgs- oder Umsatzentwicklungen, die von externen Faktoren abhängen,
- Fehler, Sperrungen, Ablehnungen oder Änderungen durch Dritte, insbesondere Plattformbetreiber wie Google,
- Ausfälle von Drittanbietern, Hosting-Diensten, Tracking-Tools, Schnittstellen oder Softwareprodukten,
- Verluste von Daten, soweit der Schaden bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Kunden vermeidbar gewesen wäre.
Der Anbieter übernimmt keine Haftung für Inhalte, rechtliche Zulässigkeit oder wettbewerbsrechtliche Risiken von Werbeaussagen, Produkten, Dienstleistungen oder Zielseiten des Kunden, sofern der Anbieter diese Inhalte nicht ausdrücklich rechtsverbindlich geprüft und freigegeben hat.
7. Geistige Eigentumsrechte
Alle Urheberrechte, Nutzungsrechte und sonstigen Schutzrechte an vom Anbieter erstellten Konzepten, Strategien, Analysen, Texten, Strukturen, Kampagnen-Setups, Dokumentationen, Berichten, Vorlagen und sonstigen Arbeitsergebnissen verbleiben vorbehaltlich abweichender Vereinbarung beim Anbieter bis zur vollständigen Bezahlung der geschuldeten Vergütung.
Nach vollständiger Zahlung erhält der Kunde, soweit vertraglich erforderlich, ein einfaches, nicht übertragbares, auf den Vertragszweck beschränktes Nutzungsrecht an den Arbeitsergebnissen. Weitergehende Rechte werden nur bei ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung eingeräumt.
Der Kunde gewährleistet, dass er über sämtliche erforderlichen Rechte an den von ihm bereitgestellten Inhalten verfügt und stellt den Anbieter von Ansprüchen Dritter frei, die aus einer rechtswidrigen Nutzung dieser Inhalte resultieren.
Der Anbieter ist berechtigt, allgemeine, nicht vertrauliche Erkenntnisse aus Projekten in anonymisierter Form für eigene Referenz-, Qualitäts- und Entwicklungszwecke zu verwenden, sofern dem keine berechtigten Interessen des Kunden entgegenstehen und keine Vertraulichkeitsvereinbarung verletzt wird.
8. Datenschutz und Privatsphäre
Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten ausschließlich im Rahmen der geltenden datenschutzrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und des Bundesdatenschutzgesetzes (BDSG).
Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, schließen die Parteien vor Beginn der Verarbeitung eine Vereinbarung zur Auftragsverarbeitung gemäß Art. 28 DSGVO, sofern dies gesetzlich erforderlich ist.
Der Kunde ist für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der von ihm eingesetzten Tracking-, Analyse- und Marketingmaßnahmen verantwortlich, einschließlich der Einholung etwaiger Einwilligungen und der Bereitstellung erforderlicher Informationen in seiner Datenschutzerklärung.
Weitere Informationen zur Datenverarbeitung ergeben sich aus der jeweils geltenden Datenschutzerklärung des Anbieters auf der Website funtatflam.pro oder aus gesonderten Datenschutzinformationen.
9. Höhere Gewalt
Keine Partei haftet für die Nichterfüllung oder verspätete Erfüllung vertraglicher Pflichten, soweit diese durch Ereignisse höherer Gewalt verursacht wird. Als höhere Gewalt gelten insbesondere Naturkatastrophen, Krieg, Terrorakte, Pandemien, behördliche Anordnungen, Streiks, Aussperrungen, Netz- oder Stromausfälle, Ausfälle von Kommunikationsnetzen sowie unvorhersehbare schwerwiegende Störungen bei Drittanbietern.
Die betroffene Partei hat die andere Partei unverzüglich über Beginn, Art und voraussichtliche Dauer des Ereignisses zu informieren. Die Leistungspflichten ruhen für die Dauer der Behinderung angemessen. Dauert das Ereignis länger als 60 Kalendertage an, sind beide Parteien berechtigt, den Vertrag hinsichtlich der betroffenen Leistungen aus wichtigem Grund zu kündigen, sofern eine Fortsetzung unzumutbar ist.
10. Änderungen der Bedingungen
Der Anbieter ist berechtigt, diese AGB zu ändern, soweit dies erforderlich ist und den Kunden nicht unangemessen benachteiligt. Änderungen werden dem Kunden in Textform mitgeteilt.
Sofern der Kunde den Änderungen nicht innerhalb von 14 Kalendertagen nach Zugang der Mitteilung widerspricht, gelten die geänderten Bedingungen als angenommen, sofern der Anbieter den Kunden auf die Bedeutung seines Schweigens in der Änderungsmitteilung ausdrücklich hinweist und dies rechtlich zulässig ist. Bei wesentlichen Änderungen, die den Vertragsinhalt erheblich beeinflussen, ist eine ausdrückliche Zustimmung des Kunden erforderlich.
11. Anwendbares Recht und Gerichtsstand
Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts (CISG), soweit dem keine zwingenden gesetzlichen Bestimmungen entgegenstehen.
Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus und im Zusammenhang mit diesem Vertragsverhältnis Stuttgart, sofern gesetzlich zulässig.
Der Anbieter ist jedoch berechtigt, den Kunden auch an seinem allgemeinen Gerichtsstand zu verklagen.
12. Kontaktinformationen
Panama Werbeagentur GmbH
Eugensplatz 1
70184 Stuttgart
Deutschland
E-Mail: [email protected]
Telefon: +49 711 92545-0
Handelsregister: HRB 22450
Website: funtatflam.pro
13. Salvatorische Klausel
Sollte eine Bestimmung dieser AGB ganz oder teilweise unwirksam, undurchsetzbar oder nichtig sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt. An die Stelle der unwirksamen oder undurchsetzbaren Bestimmung tritt diejenige wirksame Regelung, die dem wirtschaftlichen Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Entsprechendes gilt im Fall einer Regelungslücke.
Diese AGB stellen die zum Zeitpunkt der Veröffentlichung geltenden Vertragsbedingungen dar. Individuelle Vereinbarungen im Einzelvertrag gehen diesen AGB im Zweifel vor, sofern sie schriftlich oder in Textform getroffen wurden.